Paracetamol

Qualitativer Nachweis von Paracetamol und dessen Metaboliten im Urin mittels Immunochromatographie

Artikel-Nr.: PCM5000-DN

(Cut-Off: 5000 ng/ml)

Packungsinhalt

  • 25 PCM Teststreifen in der Dose
  • 1 Gebrauchsanweisung

Acetaminophen oder Paracetamol ist ein Schmerzmittel und Antipyretikum wie Aspirin, das allgemein unter dem Markennamen Tylenol bekannt ist. Es ist ein aktiver Metabolit von Phenazetin, eine sogenanntes Nichtopioid-Analgetikum. Die Absorptionsrate nach oraler Einnahme von Paracetamol hängt von der Rate der Magenentleerung ab und ist normalerweise schnell und vollständig. Die durchschnittliche systemische Verfügbarkeit liegt über 75%. Paracetamol wird weitestgehend metabolisiert und seine Halbwertszeit im Plasma beträgt 1,5-2,5 Stunden. Etwa 55% davon und 30% einer therapeutischen Dosis werden mit dem Urin als Glucuronid- und Sulfat-Konjugat ausgeschieden, hingegen sind Mercaptursäure- und Cystein-Konjugate (die eine Umwandlung zu einem potentiell toxischen intermediären Metaboliten vertreten) zu 4% einer Dosis enthalten. Der Paracetamol-Metabolismus ist Alters- und Dosis-abhängig. Bei einer lebertoxischen Dosis ist der Paracetamol-Metabolismus beeinträchtigt und die Halbwertszeit verlängert. Die Sulfat-Konjugation ist gesättigt und der Anteil steigt, der als Mercaptursäure- und Cystein-Konjugat ausgeschieden wird. Die renale Clearance der Glucuronid- und Sulfat-Konjugate übersteigt oft die glomeruläre Filtrationsrate und ist vom Urinfluß und pH–Wert unabhängig.