Trizyklische Antidepressiva

Qualitativer Nachweis von Trizyklischen Antidepressiva und deren Metaboliten im Urin mittels Immunochromatographie

Artikel-Nr.: TCA1000-DN

(Cut-Off: 1000 ng/ml)


Packungsinhalt

  • 25 AMP Teststreifen, in der Dose
  • 1 Gebrauchsanweisung

Trizyklische Antidepressiva (bekannt als TCAs) werden seit den 1950ern gegen Depressionen verschrieben. Sie sind die älteste Gruppe von Antidepressiva, die heute noch eingesetzt werden. Bis vor kurzem waren TCAs die erste Wahl bei Ärzten zur Behandlung für die breite Mehrheit aller Patienten mit schwereren, depressiven Störungen. Beispiele für TCAs sind Imipramin (Tofranil®), Amitriptylin (Saroten®) und Nortriptylin (Nortrilen®). Die Wirkung von TCAs beruht auf einer Erhöhung des Spiegels von Serotonin und Norepinephrin im Gehirn, indem die Wiederaufnahmerate oder Resorption durch die Nervenzellen verlangsamt wird. Es kann einige Wochen dauern, bis der gewünschte Effekt eintritt. Eine Überdosis an Trizyklischen Antidepressiva (TCAs) ist die Haupttodesursache bei vorsätzlichem Drogenmissbrauch. Im Falle einer Überdosierung wird der Tod hauptsächlich durch Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck hervorgerufen. Ein Großteil der toxischen Wirkung von TCAs am Herzen resultiert aus Chinidin-ähnlichen Aktivitäten am Herzaktionspotential und einem negativen, inotropischen Einfluss. Glucagon ist in der Lage, die durch chinidine Vergiftung ausgelöste Depression von Herzmuskelaktivität, Blutdruck und Herzschlag umzukehren.